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SENSUAL FEELiNG Die Designer-Gegenbewegung forciert zum Sommer 2012 Wellness ultrafeine Jerseys in hellen Naturtönen vermitteln grenzenlosen Komfort, Minimalistische Basic-Schnitte in fließenden Silhouetten rufen Leichtigkeit hervor. Fast schon elitär wirkt der extreme Verzicht auf schnitttechnische Perfektion. |
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CASUAL DELUXE Urbane Lässigkeit manifestiert sich endgültig als Dauerbrenner-Thema. Trenchcoats und Blousons sind dabei die Schlüsselelemente, Oversized-Cuts ein muss. Eine wohldosierte, wie zufällig zusammengestellte Mischung aus Klassik, Sportivität und Safari dynamisiert den Look. Die Basis bilden natürliche Materialien wie Baumwolle und Leder in Taupe- und Oliv-Nuancen.
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SEAMLESS TAILORING Nicht versäuberte Schnittkanten, ausgefranste Säume und grob gefasste Nähte brechen mit Konventionen. Klassische Schnitte werden auf diese Weise „entstresst". Die Diskrepanz aus luxuriösem Tailoring und offenen Kanten scheint in sich nicht länger nur ein Widerspruch, allenfalls eine leichte Provokation. |
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CONSTRUCTION LIGHT
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BAD GIRLS Starke und vor allem kämpferische Frauenbilder bleiben auch in den Sommer hinein ein wichtiges Inspirations-Thema. Während zum Winter u. a. die Amazonen der Lüfte Vorbild waren, sind es diesmal Guerillas, Gang-Girls, Ninjas und Hip-Hop-Gören vereinen. Military-Jacken Camouflage-Muster, Destroyed-Effekte sowie Biker-Jacken und -Hosen aus Leder sind kennzeichnend für diesen Trend. |
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DEATH PROOF Düster und effektvoll gestaltet sich der Trend, der sich stilistisch an Endzeit-Szenarien ä la Mad Max und Grunge-Elemente orientiert. Im Mittelpunkt stehen enge Leder- und Denimröhren in extremen Destroyed-Optiken, die sich auch in Oberteilen mit Slice-Effekten widerspiegeln. Geheimtipp: Bikerinsperierte Röhren, die bereits bei einigen Denim-Marken angeboten werden. |
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IN THE ARMY NOW Der in der laufenden Wintersaison eingeläutete Military-Stil wird für den Sommer nochmals aufgegriffen und in seiner Präsenz ausgebaut. Im Winter noch schwach in Form von Sergeant Pepper-Uniformjacken vertreten, setzt sich der neue Combat-Gedanke verstärkt in Form von dekorativen Epauletten und Schulterklappen, Manschettenknöpfen und Camouflage Prints fort. Der Uniformstil bleibt. |
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ROCK THE DENIM Zerschneiden, ritzen, slicen, beschlagen - Denim präsentiert sich als erfindungsreiche Spielwiese von Finishings. Die Waschungen tendieren zu helleren „Faded"- und „Abrasion"-0ptiken, offene Schnittkanten intensivieren den Vintage-Charakter. Besonders effektvoll erweisen sich die „Grinding" und „Slice" Techniken, die eine starke Abnutzung des Gewebes vortäuschen. |
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NERDISCH BY NATURE Muster- und Farb-Mixe sind Fundament für diese unkonventionelle Stilrichtung. Wichtig: Schlichte, casualige Schnitte, die durch die individuellen Kombinationen aufgewertet werden. Außergewöhnliche Accessoires (Broschen, Hornbrillen, überdimensionaler Haarschmuck, Socken zu High-Heels) unterstreichen den Nerd-Chic. |
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GLITTER WORLD Pailletten, Metall-Mesh und Lurex veredeln den toughen Rock-Lederchic der vergangenen Saison. Leggings, Miniröcke, Kleider, aber auch Motivshirts im Glanzlook eignen sich eher für die Abendgarderobe. Ausnahme: Motivshirts und T-Shirtdresses mit bunten Fantasiemotiven werten Alltags-Basics wie Leggings, Jeggings und Shorts auf. |
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EASY GOING Lässige Freizeitkombinationen auf Grundlage von sportiven und casualigen Basics wie Karo-Kleider zu kurzen Leder-Bikerblousons oder bequeme XL-Shorts zu femininen Tops sind Ausdruck einer wieder erstarten, natürlichen Ästhetik. Die Silhouetten folgen einer fließenden, legeren Linie. Karos und Streifen dominieren die Outfits aus leichten Qualitäten. |
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BIKERS WORLD Das Biker-Revival schlägt sich geballt in der Mode nieder. Auf den Defillees zum Sommer bereits eingeläutet, kosten die Kreativen zum Winter das Thema voll aus. Ohne Biker-Anleihen kommt aktuell kein Sortiment aus. Basierend auf der klassischen Biker-Jacke wird die Modell-Palette um Westen erweitert. Neu erscheinen die Jacken mit Wickeleffekten. |
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KNITTWEAR Ein wichtiger Faktor bei der jungen Masche, der in den vergangenen Saisons eine signifikante Rolle gespielt hat, ist das Thema Authentizität. Originelle Styles, die nicht künstlich einen Look nachahmen, sondern auf kreative, eigenständige Designs und natürliche Qualitäten setzen. Stofflichkeit ist gefragt, „natürliche Bewegungen auf der Oberfläche, hervorgerufen durch .crashed', ,crumpled'- und ,nonironed' Effekte". Auch Optiken, die traditionellen Handarbeitstechniken angelehnt sind, gehören zu den dominierenden Details. Hier liegt der Schwerpunkt auf Ethno-Elementen. „Wichtig sind handmade-Details. Crochet ist extrem wichtig, Allover im Strick oder als Detail bei Kleidern und Tops", beschreibt das exotische Trendthema. Nicht neu, aber unentbehrlich in den Kollektionen: der sportive Look. Softe Sweater-Qualitäten, Jersey und Glattstrickoptiken gelten als Hauptvertreter der cleanen Silhouetten, die durch farbenfrohe, fantasievolle Prints, aber auch durch klassische Embleme und Applikationen geschmückt werden. Ungewöhnlich, aber stilbildend, experimentieren klassische Blazer- und Hosenstyles mit „Jogging"-Stoffen. |
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Natural born knitters Eine neue Entspanntheit schwingt in den lässigen Styles mit, die sich durch klare Silhouetten und gedeckte Farben präsentieren. Die zurückgenommenen Looks zeichnen sich durch Leichtigkeit sowie durch originelle Silhouetten wie Asymmetrien und dem Spiel mit Proportionen aus. Luftige Cotton/Leinen-Mischungen, Kaschmir- und Seidengarne, aber auch Jersey und Organic Cotton-Qualitäten dominieren die Materialien. Crash-Optiken sowie offene Schnittkanten sorgen für einen subversiven Chic. |
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COLONIAL STYL Der edle Safari-Look hat bei den Herstellern großen Anklang gefunden und präsentiert sich in Farbigkeit und Stil sehr stimmig und eindeutig. Die Farben sind unaufdringlich und harmonisch: Braun, Beige- und Grüntöne dominieren, Weiß, Off-White und Grau dienen als Kombinationsfarben im Druck- und Hosenbereich. Das Stoffspektrum erstreckt sich von leicht seidigen bis hin zu derb groben Oberflächen; basierend auf Seide, Baumwolle, Leinen und Leder. Die zurückhaltenden Farbtöne lassen Raum für interessante Oberflächengestaltungen, Effekte und Drucke. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Experimente mit neuen Animalprints, die sowohl im klassischen Sinne, als auch als verfremdete oder angedeutete Motive wirken. Sie überzeugen bei starken Einzelteilen, die den Look klar repräsentieren und viele Kombinationsmöglichkeiten mit schlichten Basic- und Uniteilen zulassen.Neben den Drucken sorgt die Strukturvielfalt im Strickbereich für spannungsreiche Oberflächen. Der reizvolle Kontrast zwischen Zartem und Leichtem zu Grobem wird hier besonders intensiv herausgearbeitet, ebenso wie der Kontrast von matt und glänzend. Eingearbeitete Metallfäden sorgen für edlen Schimmer, glatte Seide, Seide/Viscose und Cotton/Viscose-Mischungen sowie feine Leinen- und Viscosejerseys haben einen kühlen Griff und edlen Fall, der besonders den neuen Blusentypen sowie schlichten Tops und T-Shirts schmeichelt. Die feinen soften Oberflächen lassen sich perfekt durch Crash- und Crinkle-Effekte variieren. Ideal dazu leichte Rippen- Feinstrickjäckchen, die sowohl kurz geschnitten, als auch in langer Form überzeugen. Strick zeigt sich in diesem Thema jedoch nicht nur als Kombinationselement, sondern ebenfalls als achtbarer Einzelgänger. Luftige, locker gestrickte Maschen und Lochmuster überraschen durch Leichtigkeit und Transparenz. Ajour- und Wabenmuster, Reliefs, breite Rippen, locker gestrickte, glänzende Bändchengarne und Netzstrukturen garantieren bei Pullovern und Strickjacken eine neue Wertigkeit. |
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Discreet Elegance Natürliche Eleganz wird wieder groß geschrieben. Der Look geht einher mit diskreten Farbnuancen von Schwarz über Beige und Off-Whites. Die Stoffe konzentrieren sich auf fließende, natürlich fallende Seide-, Woll- und Kaschmirqualitäten. Hochgeschlossene Etuikleider und Hosenanzüge sind körpernah geschnitten ohne einzuengen. |
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PRETTY PASTEL Für eine gewisse Nonchalance im nächsten Sommer sorgen delikate Pastells - und bleiben Lieblinge der Modeszene. Eine ruhige Farbrange, die für alle Looks umgesetzt wird. Softige Puder und Pastells werden kombiniert mit klaren Schuh-Schnitten und raffinierten Spangenlösungen. Weiche Sneakers sind ebenso dabei wie Pumps, Sandaletten, High heels und Ballerinas. Must-haves sind Sandaletten und Summerboots aus ultrasoften, matten Ziegen- und Kalbnappas in Taupe und Beige. Riemchen und Bandagen verleihen Sandaletten spannende Optiken. Inspiriert von dieser sanften Farbigkeit versprechen sich auch die Taschen-und Tuchdesigner gute Absatzchancen |
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NAUTIC Der klassische sportive Marine-Stil setzt sich erneut durch und zählt sicherlich zu den kommerziellsten Themen. Nicht neu, aber immer wieder neu interpretiert überzeugt der casualige Look in der maritimen Farbkombination Marine/Rot/Weiß. Die Key-Items der korrespondierenden Begleiter: Bei Schuhen sind es die neuen Docksider, Collegeschuhe, Sneakers und Mokassins. Stylische Zusteller sind lässige Taschenformen in super soften Kalb- und Nubukleder, Gürtel in Flechtoptik mit maritimen Metallschnallen. Für die perfekte Look-Inszenierung sorgen große Seidentücher in klassischen Prints. |
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RHYTHM Neben puderigen Pastells sind kräftige, leuchtende Kolorits für hochsommerliche Accessoires Themen ein absolutes MUSS. Die Farbrange der Lila- und Pink Nuancen bringt Frische, für Eyecatcher sorgen intensives Türkis, Grün und Gelb. Ob Römer- oder Hochfrontsandaletten, ob flache Ballerinen oder offene Keil- und Plateauschuhe - sie setzen modische Akzente. Abgestimmt dazu zeigen sich auch die neuen weichen Beutelformen in softem Veloursleder wie auch sportlichen Shopper in edlem Rind- und Nappaleder. In einer exotischen Farbenpracht kommen edle Seidentücher in innovativen Phantasiedessins daher. |
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DESSOUS TRENDS Von Ästhetik und Purismus geleitet, spielen elegante Lingerie-und Miederwaren mit strukturierenden Elementen. Kontraste wie Licht und Schatten setzen Kombinationen von gegensätzlichen Materialoptiken. Glänzendes akzentuiert Mattes, Blickdichtes betont Transparentes, Glattes inszeniert drappiertes, Liebliches konterkariert abstrakt Geometrisches. Unter dem Leitmotiv moderner Architektur faszinieren die neuen, teilweise fast grafischen Modelle mit radialer Stickerei, Streifen aus Satin, geometrischen Spitzen oder ornamentalen Strukturen. Neu ist die Vielzahl an glänzenden oder schimmernden Jacquards-, Micro- und Satinmaterialien. Die kühle Attraktivität der strengen Kompositionen betonen Neutralfarben wie Grau und Schwarz, intensive Blautöne sowie schattierte, rauchige oder pastellige Kolorits. |
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SOFT UND BLUMIG Zarte, softe Farben in Verbindung mit romantisch dekorierten Styles beginnen verspielt mit naiven Drucken in pastelligen Petit-Fours- und Patisserie-Farben und setzen sich fort in nostalgischen Prints im pudrigen Vintage Look, um dann schließlich mit Cocktailtönen und Sorbetfarben zu einem tropischen Farbenrausch mit Acqua, Türkis, Koralle und Zitronengelb zu verschmelzen. Frische bringt maritime Farbigkeit mit Coral und Navy. High Fashion signalisieren Schwarz- und Grau/Weiß-Abstufungen. Das Styling der Camisoles und Hipster, der T Shirt-BHs und Pantys reicht von unkompliziert und puristisch über frech und farbenfroh bis zu feminin und verspielt oder frisch und sexy. Hervorzuheben sind Alloverprint-Mix-Serien, die große Floraldrucke mit Minimals, Blümchen mit Karos oder große Tupfen mit kleinen Tupfen kombinieren. Spitze, Zierlitzen, Bandapplikationen und Paspols leuchten in Kontrastfarben. Einfach, aber mit Liebe zum Detail spielt Sleepwear in die Farbthemen hinein und greift die Dessins und Farben der Dessous auf. |
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Nostalgie Art Gedämpfte Farben aus historischen Tapisseriestoffen und Freskenmalereien werden neu interpretiert ein Mix aus Tradition und Moderne. Passend zur Saison zeigen sich die Töne eher gedämpft und rauchig - die starken Pastelle des Sommers werden winterlich übersetzt. Die Zartheit der Stoffe steht in Kontrast zu der Schwere der Farbigkeit. Leichte Spitzenstoffe wecken nostalgische Erinnerungen an alte Gebäude mit romantisch, verschnörkelten Inneneinrichtungen. Zarte dekorative Elemente und kleine Dessinzierungen wie Rankenmuster und Pflanzenstrukturen haben einen unschuldig verspielten Charme, der Emotionalität und Sinnlichkeit transportiert. |
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BLACK AND WHITE
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LEGGINS & LEGWEAR Leggins wurden und werden zu kleinen Sommerkleidern, Tuniken und Longshirts kombiniert. Sie gelten als unkompliziert und vielseitig. Dieser Modetrend wird weiter anhalten - denn unbeschwert und unkompliziert präsentieren sich die zahlreichen Röcke und Kleider im Sommer 2012. Es kommen feminine Outfits, die der natürlichen Silhouette des Körpers folgen. Glanz und Strukturen spielen bei den Stoffen eine Spitze hat Dank Prada im letzten Winter große Erfolge gefeiert - dieser Trend wird im Sommer 2012 fortgeführt. Zart wirken Ajourmuster oder Lochstickerei. Während die Spitzenoptik verspielt daher kommt, sorgen grafische Karos für einen interessanten Gegenpart. Filigrane Allover-Strukturen, Längsstreifen und Pinstripes sind aktuell. Zweifarbiger Hahnentritt, Fishnet-Optiken und zahlreiche klare Karo-Strukturen erinnern an puristische Architektur. Sportivität vermitteln Ringelvarianten mit Blockstreifen und Colourblockings bei Strümpfen oder Sneakersocken.
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